PKS PERSONAL- & KADERSELEKTION AG, BASEL
Wir besetzen Ihre Vakanz

April 2012

April

Wir sparen, wo wir können – koste es, was es wolle!

Frank Thannhäuser, (*1962)

der ‘McDoctor’ kommt! Der Mangel an einheimischen Ärzten und Ärztinnen in der Schweiz schafft neue gedankliche Kopfgeburten. Wahrscheinlich gibt es davon ziemlich starkes Kopfweh. Das Sparen mit dem 'Budgetdoktor' kommt uns teuer zu stehen.

Die Schweizerische Universitätskonferenz, kurz SUK genannt, ist das gemeinsame Organ von Bund und Kantonen für die universitätspolitische Zusammenarbeit. Sie ist kürzlich zum nicht überraschenden Schluss gekommen, dass in der Schweiz zuwenig Ärzte und Ärztinnen ausgebildet werden. Interessant sind die möglichen Gegenmassnahmen, die diesen Schlussfolgerungen zugrunde liegen. Da bleibt einem die Spucke weg und reibt sich ungläubig die Augen.

Das Fachgremium schlägt vor, dass das Medizinstudium vermehrt Quereinsteigenden geöffnet werden soll und die Studierenden schon nach dem dritten Studienjahr entscheiden müssen, in welche Richtung sie sich spezialisieren möchten.

Das heisst im Klartext, dass das heutige Prinzip der umfassenden Grundausbildung mit

  • Bachelor- und Masterstudium bis zum Staatsexamen mit
  • nachfolgender 6-jähriger Weiterbildung im ärztlichen Assistenzdienst,
  • um danach den Facharzttitel zu erwerben,ganz klar in Frage gestellt wird.

Dieses Ausbildungsprinzip wird möglicherweise aufgrund beschränkten Geldmitteln verfolgt. Das bewährte System, den Studierenden möglichst viel an allgemein medizinischem Grundlagenwissen angedeihen zu lassen, damit sie ihre Affinität für eine spätere Spezialisierung besser entdecken und entwickeln können, genau dieses gescheite Prinzip soll der Sparwut geopfert werden. Interessant ist auch die Überlegung, dass Studierende, die das falsche Studium ergriffen haben, unter Umständen als Quereinsteigende sich zum Mediziner ausbilden können. Dass diese Pläne bei der Ärzteschaft nicht auf eine gute Resonanz stösst, ist verständlich.

Es bleibt zu hoffen, dass jene Kreise, die diese Ideen nun propagieren, selber später nicht an einen solchen ‚McDoctor’ geraten und dann mit einer ‚McDiagnose’ ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Das Thema ist heiss. Es wird kaum mit den ‚McDoctors’ gelingen das Problem des einheimischen Ärztemangels lösen zu können. Das Kopfweh über die Folgen dieses Entscheides lässt sich aber bestimmt nicht mit Aspirin vertreiben.

Wir freuen uns auf Ihren nächsten Auftrag. Auch aus dem Medizinbereich. Ob temporär oder auf Dauer. Unsere nüchterne, sachliche und lösungsorientierte Arbeitsweise wird Ihre Rekrutierung zeitsparend unterstützen. Das neue elektronische Kandidaten-Bulletin hilft Ihnen sicher weiter. Rufen Sie einfach an oder senden Sie uns eine E-Mail. Mehr Meinung hier.  

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