
Nichts muss besser kontrolliert werden als die Kontrolle und ausnahmslos alle, die sie leisten.
Peter Rudl (*1966), deutscher Aphoristiker
Reisen Sie schon ‚biometrisch’? Wenn nicht dann wird es bestimmt bald losgehen. Was ist das? Das Wort kommt aus dem Griechischen (Bio = Leben und Metron = Mass) und bezeichnet die neuen automatisierten elektronischen Erkennungsverfahren. Die Warteschlange vor dem musternden und mürrischen Zollpersonal, das mit geschultem Auge und prüfenden Fingerkuppen Reisepässe und Identitätskarten prüft, wird bald der Vergangenheit angehören. Ab 2010 werden auch in der Schweiz nur noch elektronische Reisepässe ausgestellt.
Was heisst das für den Alltag? Die neuen Dokumente werden mit einem Funkchip ausgestattet auf dem Ihre ‚Gesichtsdaten’ digitalisiert und zwei Fingerabdrücke gespeichert sind. Sozusagen ein elektronischer Schlüssel für den ungehinderten und visafreien Zugang in ein Land. Die Daten auf dem Chip werden vom Rechner sofort mit Ihren Körpermerkmalen abgeglichen. Stimmt alles überein und sind keine weiteren kritischen Daten vorhanden, die zum Beispiel Strafverfolgungsbehörden interessieren, sind sie am Ziel Ihrer Reise. Die ersten biometrischen Grenzkontrollen sind schon Wirklichkeit geworden. Die USA, Australien und sogar Portugal setzen das neue Verfahren konsequent ein. Die Grenzkontrollen für Reisende mit biometrischen Reisepässen werden in Zukunft einfacher werden.
Die Technologie der Gesichtserkennung entwickelt sich rasend schnell weiter und die Trefferquote nimmt stark zu. Das schürt Ängste. Das staatliche Interesse diese Daten eventuell noch anderen Anspruchsgruppen zur Verfügung zu stellen, könnte über das eigentliche Ziel schiessen. Big Brother is watching you! Auch die hyperaktiven Cyberkriminellen sind schon mächtig scharf auf die neuen Betrugsmöglichkeiten und reiben sich vergnügt die Hände.
Die ersten kritischen Stimmen machen sich jetzt bemerkbar. Wenn die Daten des PIN für ihre Kreditkarte verloren gehen, dann haben Sie im schlimmsten Fall ein geplündertes Konto. Der PIN kann ausgewechselt werden. Wenn jedoch die Daten Ihres Gesichtes und Ihrer Fingerabdrücke verloren gehen, dann sind diese einmalig. Sie verlieren Ihre Identität oder müssen diese unfreiwillig mit Unbekannten teilen. Ein totaler Gesichtsverlust! Die mathematische Wissenschaft arbeitet an kryptischen Systemen, die angeblich nicht mehr zum Knacken sind. Glauben tun es nur die wenigsten. Es wurden noch nie so viele fälschungssichere Banknoten von der Polizei konfisziert!
Bei der Personalsuche, Personalselektion und Personalrekrutierung von Fach- und Führungskräften stützen wir uns nur auf die Biometrik der harten Fakten, Referenzen und strukturierten Interviews.
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Freundliche Grüsse Ihr PKS Team


