
Ins Auge fliegender Staub kann uns sehend machen...
Weihnachtsbrief 2007 der PKS Personal- und Kaderselektion
da trug sich vor einiger Zeit folgende Geschichte zu:
Es war Nacht. Eine stürmische, kalte Nacht. Sternenleer, unwirklich und tiefdunkel, wie in einem alten muffigen Keller. Niemand war draussen. Alle sassen zuhause in der behaglichen Wärme. Der Wind schien übermütig zu sein. Keck rieb er sich an den Dachziegeln, rüttelte forsch an den nackten Ästen und trieb die fetten, dunklen Wolkenbänke vor sich her. Plötzlich zischte es scharf. Ein greller Blitz erhellte die Dunkelheit und ein dumpfer, aber heftiger Einschlag folgte. Es roch nach Schwefel. Ein Nachtvogel schrak auf und sein Laut gellte in die Schwärze. Am nächsten Morgen gruben schon ein paar Unentwegte nach der Ursache. Es roch immer noch schrecklich nach Fäulnis. Plötzlich funkelte es glänzend. Bald lag der Brocken frei. In der Tagesausgabe der lokalen Zeitung stand lapidar, dass der Komet, der angeblich die drei Könige vom Morgenland nach Bethlehem führte, an der Erde vorbeiflog, unerklärlicherweise in der Kälte des Alls zerbrach und Teile davon auf die Erde stürzten. Niemand kam zu Schaden. Die Grabenden arbeiteten stark schwitzend um die Wette, zerschlugen dabei blindwütig die Kometentrümmer in tausend Teile, stopften sich diese, trotz des üblen Geruchs, hastig in die Hosentaschen und verschwanden in alle Himmelsrichtungen. Zurück blieb nur ein leeres Erdloch. Die Freude der Grabenden war von kurzer Dauer. Die Kometenteile zerfielen nach kurzer Zeit und der erhoffte Handelswert löste sich im Nichts auf. Achtlos wurde später der Sternenstaub aus den Häusern gefegt und verstreute sich auf der ganzen Welt.
Haben wir uns nicht schon oft in den Augen gerieben? Vielleicht himmlischer Kometenstaub? Kennen Sie das leicht kratzende Gefühl unter dem Lid, das nachfolgende irrlichtende, flirrende Flimmern auf der Netzhaut, begleitet von warmer Tränenflüssigkeit, die uns jeweils blind macht?
Manchmal hilft uns das Störende, das Unangenehme, das Mühsame und zuweilen auch das Schmerzhafte eine klare Sicht zu gewinnen. Vielleicht war die Ursache genau dieser Sternenstaub, der dazumal als kompakter Himmelskörper sich ungestüm in die Erde bohrte. Immer wieder reiben wir uns über das Jahr die Augen. Die Sicht wird wieder klar. Kristallklar.
Auch im nächsten Jahr werden wir uns manchmal in den Augen reiben müssen. Geniessen Sie jedoch den Moment, wenn die neu gewonnene Wahrnehmung uns Einblicke voller Scharfsicht schenkt. Vielleicht sehen Sie unsere wundervolle Welt, die Sie zu kennen glauben, in neuen Farben und Formen.
Anstelle von Kundengeschenken und Weihnachtskarten ging unsere Unterstützung dieses Jahr an die IVB
( www.ivb.ch ) und andere Institutionen.
In Sachen Personalsuche, Personalrekrutierung und Personalauswahl sehen wir dazu, dass Ihnen nichts ins Auge fliegt und die Sicht immerfort klar bleibt. Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit Ihnen im 2008.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen eine friedvolle und schöne Weihnachtszeit. Rutschen Sie fröhlich und unbeschwert ins neue Jahr. Wir wünschen Ihnen alles Gute, ganz viel Glück, starke Gesundheit und ein wenig Kometenstaub für eine gute Sicht.
Ihr PKS Team
NB:
Mit dem neuen Kandidaten-Bulletin möchten wir einmal mehr ganz kurz auf die vielen guten Bewerberinnen und Bewerber aufmerksam machen. Vielleicht ist jemand dabei, der Ihrem Team, Ihrer Unternehmung oder Ihrem Projekt neue Impulse verleiht.
Ob fest, temporär oder try & hire - wir nehmen uns Zeit für Sie!


